Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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BeitragVerfasst: 03.02.2024, 22:06 
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Hallo Zusammen

Ich hab mich im Bereich Haarpflege versucht schlau zu machen, aber irgendwie habe ich "mein" Problem nicht gefunden.
Falls doch, verweist mich gerne an die richtige Stelle.

Ich starte erstmal mit dem ausgefüllten Fragebogen.

1. Grundsätzliches zum Haar und seinen Ansprüchen: (bitte nicht vergessen diesen Punkt auszufüllen)
Ich weiss nicht recht, was hier hin passt. Die Ansprüche meiner Haare sind mir offenbar unklar, sonst wären sie wohl "zufriedener".
Mir persönlich wärs wichtig keine "Chemie" (Silikone etc) zu verwenden.

2. Haarlänge/Struktur:
Die längsten gehen aktuell bis zum Kreuz.
Haarstruktur: Kurz haben sie minimal Wellen aber sobald sie etwas länger sind werden sie dafür zu schwer.

3. Zielhaarlänge:
Bis zur Hüfte oder etwas länger.

4. allg. Haarziele:
Ich liebe Flechtfrisuren und zB "Space Buns". Da möchte ich noch viel viel mehr ausprobieren.

5. Waschfrequenz:
1x/Woche

6. Waschmethode:
Aktuell habe ich ein EM-Shampoo.
Haare nass machen, verdünntes Shampoo mit Spender auftragen, mit Kopfhautmassage-dingens einmassieren, ca 5-10 Minuten einwirken lassen, auswaschen, Shampoo unverdünnt auftragen, einmassieren, ca. 5 Minuten einwirken, auswaschen, essig-rinse und kalt abduschen

7. Shampoo:
EM-Shampoo von i+m resource, das Mate

8. Spülung:
Keine so wirklich. Von Herbanima eine Weile das Balsam als Leave-in, jetzt von i+m resource ein balsam auch eher als Leave-in

9. Rinse:
Herbanima Weintraube-Essig Spülung

10. Kuren:
keine

11. Trocknen:
Eigentlich immer Lufttrocknen. Mittlerweile aber wieder oft mit dem Föhn, nur mittlere Temperaturstufe, da so die Haare am Ansatz weniger kleben bleiben und schöner aussehen. Trocknen lassen an der Luft dauert ausserdem ewig und sie sehen danach sehr schlaff aus.

12. Spitzenpflege:
nichts spezielles

13. Sprüh-Leave-in:
nichts spezielles

14. Öle:
nichts spezielles

15. Kräuter:
-

16. Kopfhautpflege:
-

17. Entwirren (nasses Haar kämmen, nur trocken?):
Das nasse Haar sehr sehr vorsichtig mit einem grossen Kamm.
Habe verschiedene Bürsten, immer von unten nach oben entwirren

18. Frisuren:
Oft geflochtener Zopf (oder zwei) oder so ein gedrehter Zopf. Selten Mal offen oder ein Dutt.

19. Haarwerkzeug (Welche/r Kamm/Bürste):
Ich habe eine Bürste mit Wildschweinborsten und zwei Tangle-Teaser

20. Nachtprogramm:
Flechten

21. Färben:
Die untere Hälfte ist gebleicht (wegen Balaiage(?)) und wurde ein paar Mal getönt. Jetzt sind sie mit Henna gefärbt.

22. Strukturveränderungen (Glätten, Locken):
Erst 2x im Leben gelockt --> hält nur sehr sehr kurz, nie über Nacht

23. Veränderung der Lebensumstände (zB Umzug)/ veränderte Wasserqualität:
Wir sind im November umgezogen. Seither wurde es zwar schlimmer mit meinen Problemen aber die Wasserqualität ist eigentlich gleich wie am alten Ort. Die Probleme hatte ich da auch schon.


Haar-Geschichte
Ich lasse seit ca. 7 Jahren meine Haare wachsen. Das Ziel; ungefähr Hüftlange.
Seit ich ein Teenie war hab ich immer mit Schuppen gekämpft, damals hab ich noch Head n Shoulders verwendet... :shock:

Irgendwann hab ich gemerkt, dass die konventionellen Produkte das Problem sein könnten.
Ab da hab ich alles probiert an Alternativen Haarwaschmethoden ausser no poo. Versucht hab ich von Roggenmehl, Lavaerde, Natron, Seife so ziemlich alles. Manches hat kurzfristig (ein paar Wochen) funktioniert. Schüppchen blieben immer irgendwo oder Jucken.

Die Produkte von Herbanima haben eigentlich am längsten funktioniert. Das Shampoo mit Teebaumöl und ins feuchte Haar das Balsam mit Kokosöl.
Ab und zu hab ich noch das sanftere Waschgel verwendet.

Das Problem
Dann fing es an. Besonders am oberen Hinterkopf. Die Haare wurden auf den ersten 2-3 Zentimetern eine Art "klebrig" die Kopfhaut fettiger.
Beim Bürsten ist die Bürste schon nach ein Paar Bürstenstrichen voll mit einer schaurigen Mischung aus Staub und fett, das sieht dann so gräulich aus... ich habe schon fast Angst überhaupt zu bürsten.

Die Haare kleben dann auch zusammen und sind an der Kopfhaut strähnig.
Egal wie ich gewaschen hab, das ging kaum weg.

Lösungsversuch
Dann bin ich zur Naturcoiffeuse, die mir die i+m resource Shampoos gezeigt hat und eine "Grundreinigung" gemacht hab. Da waren die Haare endlich wieder mal richtig schön sauber.

Das EM-Shampoo Christ-all hat eine Weile halbwegs geholfen. Einfach super aufwändig mit ewig einwirken lassen und verteilen. Ich brauche ca. 40 Minuten zum Haarewaschen.

Weil die Haarelängen/Spitzen dann sehr trocken wurden hab ich auf das "Mate" gewechselt, das soll Feuchtigkeit besser speichern im Haar.
Aber damit wird es wieder schlimmer mit diesem Fett-/Klebeproblem.

Ich meine das in der Bürste Talg und Staub bleiben ist mir ja klar. Ist normal.
Aber die Menge find ich schon krass. Ich hab das sogar an den Fingern die beim Bürsten an den Haaren entlang reiben.
Und nach dem ich gründlich gebürstet hab muss ich die Haare waschen, so kann ich nicht mehr unter Leute weil das Fett dann in die ersten, sagen wir mal 15 Zentimeter verteilt ist. Die Spitzen sind aber noch trocken egal wie ich Bürste.

Was mache ich?
Vorher war meine Kopfhaut relativ gut drauf. Jetzt das und die Spitzen brechen reihenweise aber ich habe noch kein Öl oder so gefunden, dass feucht hält ohne dass sie fettig werden.

Was mache ich, damit die Haare mit genug Feuchtigkeit versorgt sind und auch offen schön aussehen und nicht kleben?

Sorry für den bescheuert langen Roman aber ich weiss mir nicht mehr zu helfen.

Danke für eure Hilfe.
Vicky


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BeitragVerfasst: 03.02.2024, 22:12 
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Das klingt nach irgendeinem Buildup. Hast du Glycerin oder Filmbildner in deinen Shampoos und Pflegeprodukten?

Warum lässt du dein Shampoo so lange einwirken? Hast du das schon immer gemacht oder erst durch dein Problem damit angefangen?

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Zuletzt geändert von Desert Rose am 03.02.2024, 23:12, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 03.02.2024, 22:27 
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Filmbildner wären was genau?
Das sind die Inhaltsstoffe des aktuellen Shampoos:

Inhaltsstoffe Mate 25: Mikroorganismen (über 300 verschiedene). Fermentierte Rohstoffe: Kokosnuss, Rizinus, Rohrzucker, Mais, Waschnuss, Petola Schlamm, Tomatenpflanze, Kombucha, Schwarzer Tee, Rotalgen (Ahnfeltia Concinna), Spirulina, Kieselalgen, Braunalge, Kelp Pulver, Kieselerde, Meeresalge, Aloe Vera, Avocado, Orangen, Datteln, Rosinen, Zitronen, Kartoffel, Kastanien, Erbsenschale, Hirse, Roggen, Gerstengras, Birkenzucker, Pflanzensäfte (Gum) Haselnussblätter, Walnussblätter, Chinarinde. Pflanzliche Antibiotische Stoffe, Probiotische Laktobazillen, Vitale Hefen. Wertvolle Enzyme (gebildet durch den Fermentierungsprozess): Invertase, Amylase, Katalase, Saccharase, Labenzym, Proteolytisches Enzym. Vitamine (gebildet durch den Fermentierungsprozess): Folsäure, Vitamin B1, B2, B6, B12, C, D. Mineralien: Eisen, Magnesium, Kalium, Kalzium, Kupfer, Zink, Calcium Carbonat, Silikat. Aminosäuren, Sekundäre Pflanzenstoffe wie: Polyphenole, Flavone, Isoflavonoide.



Die lange Einwirkzeit ist bei den EM-Shampoos empfohlen damit die Mikroorganismen arbeiten können.


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BeitragVerfasst: 03.02.2024, 23:23 
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Mit EM Shampoos habe ich überhaupt keine Erfahrung, aber mir fehlt in der INCI Liste für ein Shampoo ein Tensid, auch wenn da angeblich im Fermentationsprozess Tenside entstehen sollen. Vielleicht ist dir das Shampoo einfach zu wenig waschaktiv?

Klassische Filmbildner wie Silikone und Polyquats sind da nicht drin, aber auch Pflanzensäfte (Gum) und andere Inhaltsstoffe könnten klebrig wirken.

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BeitragVerfasst: 04.02.2024, 16:07 
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Das klingt für mich auch nach Build Up und zu wenig Reinigungswirkung.

Ich würde zuerst nochmal eine weitere Grundreinigung versuchen, mit einem Shampoo mit stärkerer Reinigungskraft. Und danach auch regelmäßig wiederholen, damit sich nicht zu lange so eine Schicht bilden kann und zu Juckreiz führt. Wie häufig das nötig ist, musst du dann beachten, vielleicht 1x Monat?

Hast du schon mal CWC (=Conditioner, Wash, Conditioner) für deine normale Wäschebausprobiert? Du schreibst ja, das du wenig oder gar keinen Conditioner benutzt, aber das könnte vielleicht ein guter Kompromiss sein, um die Kopfhaut sauber zu bekommen ohne das die Längen und Spitzen leiden. Dafür gibt man bei der Haarwäsche erst einen Conditioner in die Haarlängen, den man dann nicht sofort auswäscht. Dann kommt das Shampoo auf die Kopfhaut und dann wird Shampoo und Conditioner zusammen ausgewaschen. Danach kann man nach Bedarf nochmal Conditioner benutzen.

Für die Reinigung würde ich dann ein Shampoo nehmen, das mehr Tenside enthält oder zumindest zwischen Shampoos wechseln mit Tensiden und dem bisherigen.

Eine andere Möglichkeit wäre es, häufiger zu waschen, damit sich nicht soviel Fett und Staub ansammeln kann

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BeitragVerfasst: 09.02.2024, 02:01 
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ZU: 4-5cm
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Irgendwas wird nicht sauber, ich hatte das mal bei weichem Wasser und Khadi-Shampoo. Am Hinterkopf, wo oben die meisten Haare aufliegen hatte sich eine mehrere cm große Stelle gebildet. Habe es nur mit Conditioner mit langer Einwirkzeit wegbekommen.
Ich würde erst mal ein Shampoo für Tiefenreinigung besorgen und nichts verdünnen. Gerade bei hartem Wasser (was hast du für Wasser?) ist Verdünnen oder wenig Produkt meist nichts. Man braucht von allem mehr und reichlich.

Ich bin auch eher ein schuppiger Haut- und Haartyp. Bekomme auch gern diesen weißen Belag auf der Kopfhaut. Bei mir hilft Seife und Essigrinse am besten. Wenn man diese Neigung hat, muss man pingelig sein mit der Sauberkeit. Mein Vater ist so und meine Oma war es auch, meine Schwester neigt zusätzlich total zu fettigen Haaren. Das muss nicht krankhaft sein, ist eben ein Haartyp wie trocken.
Ich bekam sogar mal Haarausfall durch zu viel Schmodder. Hat mir der Dermatologe bestätigt. Kann daher verstehen, wenn deine Haare gerade nicht in Topform sind.

Ich habe zwar selber keine Erfahrung, aber hast du mal eine Shampoobürste probiert? Um diese kritischen Stellen besser zu erreichen? Hast du vielleicht eher dicke Haare mit der Neigung sich vollzusaugen? (hohe Porosität). Dann kann es schwierig werden, die Haare anzuheben um überall ran zu kommen.

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