Langhaarnetzwerk

Wir sagen "ja" zu langem Haar.
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 Betreff des Beitrags: Immer weniger Haare am Vorderkopf
BeitragVerfasst: 04.03.2024, 13:01 
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Liebes Forum,

ich bin neu hier und hoffe, ich habe die Regeln ausreichend gelesen.
Seit vielen Jahren leide ich unter immer dünner werdendem Haar. Begonnen hat das Ganze ca. 2014. Damals bin ich umgezogen zum Studium.

Ich habe den Fehler gemacht und meine sehr feinen Haare täglich gewaschen und es mit der Pflege generell nicht so ernst genommen.
Die Folge war immer wiederkehrender Haarbruch. :roll:

Das eigentliche Problem aber: an meinem Hinterkopf sind die Haare in Ordnung, das größte Problem sind die Schläfen und der Stirnansatz.
Ich habe einen Zopfumfang von nur 4cm, wobei die vordere Partie 0,5 ausmacht. Die restlichen Haare sind vom Hinterkopf. Ich habe nun schon seit einer Weile meine Haarpflege umgestellt und versuche, dem Ganzen mehr Liebe und Aufmerksamkeit zu widmen, was mir sehr schwer fällt. Ich HASSE meine Haare mittlerweile und bin einfach nur traurig. Es nagt unfassbar an meinem Selbstwert, offen trage ich sie so gut wie gar nicht mehr. :(

Meine Blutwerte sind in Ordung, auch Vitamin D.
Ich supplementiere aufgrund einer Autoimmunerkrankung recht viel.

1. Grundsätzliches zum Haar und seinen Ansprüchen: sehr fein, trocken, Naturhaarfarbe hellblond
2. Haarlänge/Struktur: schulterlang, fein, Naturwellen, die sich aber aushängen
3. Zielhaarlänge:
4. allg. Haarziele: gesund, nach Möglichkeit voller
5. Waschfrequenz:2-3 Mal die Woche
6. Waschmethode:
7. Shampoo: Arganicare Castor Oil
8. Spülung:Arganicare Castor Oil
9. Rinse:/
10. Kuren: Jean&Len
11. Trocknen: im Turban über Kopf, ab und an föhnen mit Diffusor
12. Spitzenpflege:
13. Sprüh-Leave-in: Jean&Len Boost Moisture, Jean&Len Keratinspray
14. Öle: Rizinusöl
15. Kräuter:
16. Kopfhautpflege: Basilikumextrakt
17. Entwirren (nasses Haar kämmen, nur trocken?): nur nasses Haar kämmen
18. Frisuren: Dutt im Nacken (benutze immer nur Klammern, keine Haargummis)
19. Haarwerkzeug (Welche/r Kamm/Bürste): Tangle Teaser
20. Nachtprogramm:
21. Färben: blonde Strähnen, rauswachsend
22. Strukturveränderungen (Glätten, Locken):
23. Veränderung der Lebensumstände (zB Umzug)/ veränderte Wasserqualität:Absetzen der Antibabypille März 2023, Autoimmunerkrankung seit 2020

Ich habe den Eindruck, dass Babyhaare nachwachsen. Das hatte ich aber schon oft, im Endeffekt sind diese feinen Haare dann irgendwann auch wieder abgebrochen.
Ich möchte nächstes Jahr im Sommer heiraten und mir graut es davor, an diesem Tag eine "Frisur" zu tragen. :cry:

Vielleicht könnt ihr Profis mir helfen oder habt auch Tipps für mich auch bzgl. der Pflege.
Ich würde gerne Fotos einstellen, hab aber trotz Regeln lesen nicht so ganz verstanden, wie das funktioniert. Vielleicht könnt ihr mir auch dabei helfen, damit ihr euch die "Federn" mal anschauen könnt.

Ganz liebe Grüße
Aenna


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BeitragVerfasst: 06.03.2024, 19:33 
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ZU: 8 cm
Hallo Aenna,
das klingt nach einer wirklich frustrierenden Situation. :(

Bezüglich der Fotos: Du kannst nicht die Fotos direkt von deinem Gerät auf die Website hier laden, die Website kann sie nicht speichern. Du musst sie wo anders im Internet auf einem Hoster hochladen.
Hier wählst du dann bei deiner Nachricht unten "vollständiger Editor" aus. Dort findest du den Code dafür. Du kopierst den Link zu deinem hochgeladenem Foto und fügst die URL in den Code ein.
Wenn das noch nicht aureicht, dann such am Besten im diesem Thread nach Hilfe: KLICK :)

Zu deinen Haaren: Das Absetzen der Pille kann da natürlich nochmal ziemlich reinknallen. Manche bekommen davon deutlichen Haarausfall, genau wie bei anderen hormonellen Umstellungen. Allerdings erholen sich die Haare nach einer Weile davon. Falls es seitdem nochmal besonders heftig geworden ist, dann sieht du vermutlich jetzt noch nicht viel Erholung, weil es eine Weile dauert bis der Körper das verkraftet hat und du den Neuwuchs wirklich merkst. Das ist der einfachste Teil. ;)

Hat sich der Haarausfall durch deine Autoimmunerkrankung verschlimmert? Manchmal soll das vorkommen, glaube ich.

Du sagst, seit du weggezogen bist zum Studium - kann es sein, dass dein Leben dadurch viel stressiger geworden ist und du seitdem dauerhaft einen hohen Stresslevel hast? Körperlicher Stress zählt da genauso wie emotionale Belastungen.

Für die Diagnose der Autoimmunerkrankung wurden sicher umfangreiche Untersuchungen gemacht, oder? Wurden auch deine Hormonwerte untersucht? Oder nur Nährstoffe und so?
Wurdest du auch auf irgendwelche Unverträglichkeiten an Nahrung, Waschmittel o.Ä. getestet? Irgendetwas das du deinem Körper regelmäßig "zuführst" (auch über die Haut oder Luft), seit du ausgezogen bist?

Du sagst, du hast meist Dutt im Nacken mit Klammern. Ist der Dutt zufällig auf eine Art konstruiert, wo ständig Zug auf die Haare am Ansatz kommt? Ist die Klammer die du verwendest schwer und hat sie scharfe Kanten, wie zB Patentspangen, an denen deine Haare scheuern oder reißen oder sich verhängen könnten? Welche Art von Klammer(n) verwendest du?

Wegen der Hochzeit: Ich weiß ja nicht, wie du persönlich dazu stehst, aber es gibt ja auch Frisuren oder Haarteile die man benutzen kann, um dünnes Haar/Ansatz zu kaschieren. Auch so etwas wie eine geflochtene Krone über dem Ansatz mit eingeflochtenen Bändern oder Blumen. Oder eben direkt Haarteile die eingeclipt, geklebt, gesteckt oder geflochten werden.
Ich hab den Eindruck, für Hochzeiten gelten viele viele Tricksereien als "erlaubt". Den großen Markt dafür gäbe es ja nicht, wenn es nicht viele Leute tun würden. ;)

Ich drücke dir die Daumen, dass deine Haarsituation sich wieder bessert! <3

_________________
Hüftlänge
*~ Ich lerne meine Haare kennen - auf gute Zusammenarbeit (>>TB) ~*


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BeitragVerfasst: 06.03.2024, 22:27 
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Liebe Aenna,
da bin ich ganz bei Feuertänzerin und denke auch du kannst eine schöne Hochzeitsfrisur ertricksen. Sowas können Friseure ja durchaus hinzaubern. So wie ich das lese, ist die Pflege ok aber die Haare spiegeln ja generell den Gesundheitszustand und bei schweren Krankheiten hat der Körper einfach keine Energie übrig um Luxus wie die Haare schön zu machen. Sehr gut, dass du da bereits die Baustellen bearbeitest. Ich würde dazu raten zu schauen ob du Stress reduzieren kannst und nach den Lebensmitteln schauen die die Mitochondrien stärken.
Drücke dir auch ganz fest die Daumen :)

_________________
Feuerlocke pflegt 1bFii zum Klassiker und segelt schnittfrei durch 2024
... 14.06.2024: SSS 90 cm ... :taptaptap: ... Yetifaktor 43,45 (Engagée) ...


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BeitragVerfasst: 07.03.2024, 15:20 
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Beiträge: 10530
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Wenn du oben mehr Haare verlierst als am Hinterkopf, wäre ein Besuch bei einem Dermatologen mit Haarsprechstunde evtl. sinnvoll.

_________________
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BeitragVerfasst: 18.03.2024, 16:31 
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Ich persönlich habe gerade bei Sarah Tran erst die 14 Day Challenge und dann das Hairqare Lab absolviert. Ich fand es bietet einen hervorragenden Leitfaden, auch für das von dir geschilderte Problem. Es ist auf Englisch und kostet Geld. Vielleicht magst du auch etwas in mein Projekt stöbern, es geht um das Thema HA verringern.

Was mir explizit aus dem Programm zu deinen von dir geschilderten auffällt:
1. sie sieht das Thema Nahrungsergänzungsmittel von Mikronährstoffen kritisch. Man ist eigentlich recht gut dazu Mikronährstoffe über die Ernährung zu decken. NEM würden häufig zu Darmproblemen führen und die wiederum zu gesundheitsproblemen / HA. Man kann seine Nährstoffe über Apps tracken. Cronometer oder myfitnesspal z.b. Sie rät dazu, nur bei einem vorliegenden Mangel oder Malabsorption zu supplementieren und sich einen perfekten Ernährungsplan aufzustellen.
2. du trägst Dutt. Sie weist in ihrem Programm darauf hin, dass jeglicher Zug an den Haarwurzeln HA auslösen könnte. Ich glaube sogar explizit die Frontpartie wird dabei genannt. Ich trage seitdem nur noch offen (außer ins Fitnessstudio, oder wenn ich sonst draußen nicht herzeigbar wäre). Hier der Blogartikel dazu: https://blog.hairqare.co/reasons-for-hair-loss/
3. du sagst du kämmst Nass. Auch das wird bei ihr explizit als NoGo genannt, wenn man Ausfall vermeiden will. Ich kämme / Bürste meine Haare inzwischen gar nicht mehr. Vor allem nicht unter der Dusche bzw. Im nassen Zustand. Aber du könntest natürlich auch versuchen, deine Technik so sanft und selten wie möglich zu machen.

Was mir sonst noch so einfällt, auch wenn ich nicht weiß, inwiefern es auf dich zutrifft:
- 8h Schlaf
- High Protein, Low Carb

Falls du mehr wissen möchtest, kannst du dich gern an mich wenden. Ich kann sonst dieses Programm sehr empfehlen. Ich bin zwar auch noch auf meinem Weg, fühle mich aber nicht mehr hilflos, sondern so, als hätte ich alle Schlüssel selbst in der Hand.

Fühl dich jedenfalls gedrückt. Ich weiß, dass das Thema einem sehr an die Nieren gehen kann.
P.s. wir haben hier auch ein Feenprojekt bzw. Eine Mini Fee Gruppe. Falls du dich uns anschließen möchtest :-) da tauschen wir uns auch ab und an zu dem Thema Feenhaar aus :-)

_________________
2c Fi / ZU 6,1 cm / NHF
46... 54(APL)... 65 (BSL) ...
* 66 * ...70 (persönliches Maximum)... 72 (Taille)


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BeitragVerfasst: 06.04.2024, 18:52 
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ZU: 4-5cm
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Hallo Aenna,

ich habe selber verschiedene Phasen des Ausfalls hinter mir. Aber immer gleichmäßig am ganzen Kopf.
Bei bestimmten Partien würde ich einen genauen Blick auf das Muster werfen.
Hier ist bei Frauen z.B. das Ludwigschema bekannt, eine genetische Variante von Ausfall durch Überempfindlichkeit der Haarwurzeln auf das hormonelle Abbauprodukt DHT. Häufig bei Männern, bei Frauen ist das Muster am Kopf anders.

Ansonsten: Hast du am Vorderkopf Ekzeme? Krusten? Ausschlag? Ist da irgendwas auffällig?

_________________
SLD APL BSL Taille Hüfte und Schluss
1c/2a F i 4,5cm
feendunkelgold (Tagebuch)


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BeitragVerfasst: 19.04.2024, 12:02 
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Beiträge: 23
Pronomen/Geschlecht: weiblich
Hallo Aenna,

das Trocknen im Turban über Kopf ist imA belastend für den Haaransatz. Ich würde die Haare frei hängen lassen beim trocknen und wann immer möglich. Das soll generell besser sein für die Haarwurzeln.

Bezüglich Blutwerte habe ich mir angewöhnt, mir immer alles aushändigen zu lassen, zu prüfen und zu recherchieren, sowie mehrere Meinungen einzuholen. Das hat sich für mich schon mehrere Male gelohnt. Mein Ferritinwert z.B. ist im untersten Referenzbereich. Meine Fachärztin sagte mir, dass dieser Wert ruhig viel höher sein sollte, je nachdem, ob man Symptome hat und die habe ich ja. Das Gleiche habe ich vor ein paar Tagen bei einem Onlinekongress zum Thema Haarausfall gehört. Dort wurde gesagt, dass der Ferritinwert mind. im mittleren Bereich sein sollte, wenn man Haarausfall hat.

Liebe Grüße und alles Gute!


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